LED-Umbau
einer Taschenlampe
Im
Haushalt schwirren zwar etliche Taschenlampen herum und sind auch
ständig im Einsatz, aber so richtig zufrieden bin ich mit
allen
nicht.
Die Mini-Maglites sind zwar handlich, aber nicht sehr
hell, außerdem sind die Ersatzbirnchen unverschämt teuer.
Die
2D-Mag ist zwar hell und stabil, aber doch recht unhandlich.
Andere
haben Kontaktprobleme - vor Gebrauch schütteln -
Meine
Ideal-Lampe sollte folgende Eigenschaften haben:
- Dimmbar
- stabiles
Kunststoffgehäuse, damit man sich bei Kälte nicht die Finger daran
abfriert und die Lampe auch mal mit den Zähnen festhalten kann, wenn
man beide Hände braucht.
- Kein
Drehschalter am Lampenkopf - das finde ich unpraktisch
- Betrieb mit
günstigen Batterien/Akkus
- handliche
Größe
- Lampe soll
nicht wegrollen
- fokussierbarer
Strahl
Nachdem ich
mich ein bißchen umgesehen habe, sind bisher alle LED-Lampen
in meiner Auswahl ausgeschieden.
Entweder
wurden die Lampen mit teuren Lithium-Batterien betrieben (hat sich da
schon mal jemand Gedanken gemacht, was einem der regelmäßige Betrieb
kostet?) oder mit AAA-Zellen ausgestattet - da ist der Strom ca.
doppelt so teuer wie mit AA-Zellen!
Etliche Modelle sind da
echt nur auf scheinbare Helligkeit getrimmt und machen einen kleinen
sehr hellen Punkt.
Diese
ganzen "tactical"-Lampen sind meiner Meinung nach sowieso nur
Spielquatsch.
Andere
waren mir dann schlicht zu teuer - €50.- und mehr für eine Taschenlampe ist mir der Spaß einfach nicht wert.
Da ich
nichts gefunden habe was alle Anforderungen erfüllt und ich außerdem
eine ganze Stange weiße Moonstone-LEDs
geschenkt bekommen habe (Danke,
Armin) habe ich ich mich zu eigenem Engagement entschieden.
Bei
Co**ad habe ich eine "Taucherlampe" von Litexpress gefunden,
die
- günstig war
(<€10.-),
- ein
stabiles, wasserdichtes Plastikgehäuse besitzt,
- das nicht
leicht wegrollen kann,
- einen
Schiebeschalter hat
- und mit
vier AA-Batterien betrieben wird
Auf
dieser Basis wollte ich meine Ideal-Lampe realisieren; alle Punke außer
dem fokussierbaren Strahl konnte ich auch verwirklichen.
Die
verwendete Linse mit 15° Öffnungswinkel liefert genügend Streulicht für
den Nahbereich und ausreichende Bündelung für ein paar Meter Reichweite.
Die
Schaltung basiert auf einem LM3405A
LED-Treiber von National Semiconductor flankiert von einem PIC
Microcontroller der das Dimming und weitere Funktionen steuert.
Die
da wären: automatisches Ausschalten nach einer Stunde Betriebszeit,
Batterie-Leer-Warnung durch kurze Blinkimpulse, Abschalten bei
Batteriespannung kleiner drei Volt (da leuchtet eh nix mehr).
Hier
der Schaltplan, aus
dem ich eine runde Platine erstellt habe,...

...die
das Oberteil der alten Lampeneinheit ersetzt

Der
Blechring wurde als Abstandshalter zum Lampenkopf und als
Kühlkörper
benötigt, er ist recht einfach aus einem Rest verzinktem
Blech
entstanden.
